Donnerstag, 27. November 2025

Hebron Academy

BESUCHSBERICHT: COIMBRA VOR ORT

Hebron Academy, Maine

Als der Bus in die langgezogene Einfahrt einbiegt, erscheint es ein bisschen so, als würde man bei einer Ferienanlage vorfahren. Laubbäume in den für Maine typischen Herbstfarben bilden den Rahmen für einen Blick, der auf eine ausgedehnte Grünfläche fällt. Dahinter steht das altehrwürdige Hauptgebäude mit seinem charakteristischen Look aus rotem Backstein und auf den breiten Wegen sieht man überall Schülerinnen und Schüler, die sich miteinander unterhalten. Aufs Handy guckt hier keiner. 

Die Hebron Academy liegt im südlichen Teil von Maine. Portland, die größte Stadt des Bundesstaats, ist nicht weit entfernt und ungefähr ebenso weit ist es bis zur Hauptstadt Augusta. Trotzdem fühlt sich die Umgebung ländlich und vor allem sicher an und sieht auch so aus. 






Die Schule

Der Vorteil der ländlichen Lage ist, dass die Hebron Academy viel Platz hat, um sich auszubreiten. Mit wachsendem Bedarf hat sich die Schule immer weiter ausgebreitet und so steht die historische Sturtevant Hall, das alte Schulhaus, heute umgeben von modernen Strukturen. Um vom Campus hinüber zu den Boardinghäusern und den Sportanlagen zu kommen, überquert man eine zweispurige Straße, die aber nicht sonderlich stark befahren ist; zudem gibt es eine Ampel. Wer vom Schulgelände aus in den nächsten kleinen Ort will, wo es Läden, Fast Food und Cafés gibt, braucht eine Mitfahrgelegenheit. 




Der Rundgang

Wir Internatsberater aus aller Welt werden für den Rundgang aufgeteilt und von jeweils zwei Schülern über das Schulgelände geführt. Die Atmosphäre ist wirklich freundlich; alle grüßen sich beim Vorbeigehen und hin und wieder gibt es etwas Smalltalk mit Lehrern oder anderen Schülern. Los geht unsere Tour am Speisesaal, wo wir zuvor aus erster Hand erleben dürfen, wie die Schüler versorgt werden. Es gibt mehrere warme Speisen, Snacks, Beilagen, eine gut gefüllte Salatbar, Sandwiches, Suppe, Nachspeisen... Satt wird hier garantiert jeder und schmecken tut es auch. 

Was die Klassenräume und die naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume angeht, zeigt sich die Hebron Academy wie andere private Internate auch. Alles macht einen gepflegten, gut ausgestatteten Eindruck. Ähnliches gilt auch für die Boarding-Unterkünfte - es sind Gebäude mit zwei Stockwerken und langen Fluren, an denen links und rechts die Zimmer mit Zweierbelegung liegen. Am Ende eines Flurs wohnen die Hauseltern. Ich finde den Kunstbereich interessant: Hier gibt es eine große Fläche mit Arbeitsplätzen und jeder Menge Materialien und man spürt, dass man sich hier nach Herzenslust austoben kann, wenn man kreativ werden möchte. 

Eine besondere Erwähnung verdienen die Sportanlagen. Sechs Tennisplätze liegen zwischen der Mensa und den Unterrichtsgebäuden, der Rest ist auf der anderen Straßenseite zu finden. Dazu gehören eine moderne Sporthalle mit Fitnessbereich und Squash-Plätzen und draußen vor der Tür erstklassige Spielfelder für Football, Hockey, Fußball, Baseball und Lacrosse. Zudem gehört, vielleicht als Glanzstück, eine sehr gut ausgestattete Eissporthalle zum Angebot. 





Fazit

Die Hebron Academy ist mit 240 Schülerinnen und Schülern eine kleinere Schule, die aber vom Angebot her mit den größeren mehr als mithalten kann. Die positive, freundliche Atmosphäre fällt bei einem Besuch sofort auf. Das Internat hat eine tolle Gemeinschaft, in der fast alle Schüler auf dem Campus leben und die wirklich schöne Umgebung rundet das positive Gesamtbild ab. 


Mehr Info und Beratung zur Hebron Academy und anderen Internaten in den USA bei Coimbra Internatsberatung





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